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Politik

Rassismus in den USA

Wütende Proteste gegen Rassismus in den USA

In den USA reißen die Proteste gegen Polizeigewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd nicht ab. Wieder kommt es zu Ausschreitungen. Immer mehr Bürgermeister wollen dies nicht mehr dulden, und Präsident Trump heizt die Stimmung an.

Datteln 4

Datteln 4: »Kompletter Wahnsinn«

Fast 15 Jahre sind vergangen, seitdem der Bauantrag für »Datteln 4« gestellt wurde. Die Inbetriebnahme des Steinkohlekraftwerks wurde vom Protest hunderter Klimaaktivisten begleitet.

Von Sebastian Weiermann
Pisa

Das große Einmaleins

»Applaus war gestern«, sagt der Verdi-Vorsitzende Frank Werneke im nd-Gespräch, »jetzt ist wieder Tritt in den Hintern angesagt«. Er erzählt von der Gewerkschaftsarbeit während der Pandemie und sagt, was er von Vermögensabgabe und Abwrackprämie hält.

Von Wolfgang Hübner
USA

Die Wut explodiert

Es gibt einen Grund, warum die Proteste nach der Ermordung von George Floyd in Minneapolis so explodiert sind. Immer ging die Polizei überproportional gegen Afroamerikaner in der Stadt vor - ohne Folgen, selber wenn es Tote gab.

Von Moritz Wichmann
Kriminalität

Sweet Pappkamerad

Das Bundeskriminalamt sammelt Daten zur »politisch motivierten Kriminalität«. Doch trotz Todeslisten von Nordkreuz und Co, trotz Lübke-Mord und NSU blickt man nach wie vor besonders wachsam nach links.

Von Jana Frielinghaus
Verkehrswende

Fahrradweg gegen Abwrackprämie

Demonstranten fordern »Verkehrswende statt Abwrackprämie«. Auch in den Regierungsfraktionen ist man sich nicht einig über Milliardenhilfen für die Autoindustrie.

Von Sebastian Weiermann
Hongkong

China greift nach Hongkong

Mit neuen Sicherheitsgesetzen will Peking seine Kontrolle Hongkongs festigen. Kritiker sehen darin einen Bruch des Völkerrechts. Doch so eindeutig ist die Rechtslage nicht.

Von Alexander Isele

Der Überlebende

Im Februar schien Covid-19 noch weit von Europa entfernt. Peter Piot, der Direktor der London School of Hygiene and Tropical Medicine sprach damals in einem Vortrag in Berlin über den Stand der Vorbereitung auf eine mögliche neue Pandemie. Im Museum für Naturkunde, im S...

Von Ulrike Henning
Corona und Gewerkschaft

»Aus Dankbarkeit passiert nichts«

Zu Beginn der Pandemie ist Pflegekräften und Verkäuferinnen große Anerkennung gezollt worden. Doch nun »kippt dieses Gefühl der Wertschätzung bei den Beschäftigten«, sagt Verdi-Chef Frank Werneke im nd-Interview.

Von Ines Wallrodt

Das Rennen hat begonnen

Im Kampf gegen die Krise legen die Regierungen Unsummen auf den Tisch. Aus den neuen Schulden wollen sie mit Hilfe von Investitionen herauswachsen. Ob das gelingt, ist reine Spekulation.

Von Stephan Kaufmann

Wie grün ist Europas neuer Milliardenfonds?

Der neue Wiederaufbaufonds der EU-Kommission soll nicht nur die Wirtschaft stützen, sondern auch das Klima schützen. Wird er dieses Versprechen einlösen?

Von Verena Kern
US-Wahlkampf

Wahlkampf aus dem Keller

Joe Biden kann in Pandemiezeiten kaum Wahlkampf machen, führt aber trotzdem die Umfragen an. Der Grund ist die Selbstdemontage von Donald Trump. Derweil wird fleißig spekuliert, wer seine Vizepräsidentin werden könnte.

Von Max Böhnel und Moritz Wichmann
Corona

Die kommende Traurigkeit

Familienabschied per Video: Ximena Di Lollo begleitet Menschen, 
die Covid-19 nicht überleben werden. Und ermöglicht letzte Gespräche mit den Angehörigen - trotz Besuchsverboten.

Von Fabian Hillebrand
Lufthansa

Kann man ökologisch fliegen?

Dr. Steffen Schmidt ist Wissenschaftsredakteur des »nd« und der Universalgelehrte der Redaktion. Auf fast 
jede Frage weiß er eine Antwort – und wenn doch nicht, beantwortet er eine andere. Christof Meueler sprach mit ihm über Umweltprobleme bei der Fliegerei.

Von Christof Meueler
Freies Lernen

Eine Gesellschaft ohne Schule

Seit Mitte März ist die Schulpflicht praktisch ausgesetzt. Und die Schule wird so gut es geht zu Hause weitergeführt. Joshua Conens hat einen Film über das freie Lernen gemacht und fordert, die Bildungsinstitution als Ganzes zu überdenken.

Von Stefan Otto
Schulverweigerer

Die Freiheit, die sie meinen

Bis zu 3000 Kinder gehen in Deutschland nicht zur Schule, weil ihre Eltern dem Bildungssystem misstrauen. Statt auf berechtigte Kritik berufen sich viele von ihnen auf rechtes Denken oder christlichen Fundamentalismus.

Von Thomas Gesterkamp
Robert Koch-Institut

Forschung ohne Sockel

Nie war das Robert-Koch-Institut so präsent - und damit der namensgebende Mediziner und Mikrobiologe. Doch sein Name steht nicht nur für wissenschaftlichen Fortschritt, sondern auch für rücksichtsloses koloniales Denken. Es ist Zeit für eine Umbenennung.

Von Ulrike Wagener
Corona

Wenn Wirtschaft viral wird

Die ökonomischen Maßnahmen der Regierung in der Pandemie erinnern an die Eindämmung der Finanzkrise von 2007. Und auch die Linke muss schleunigst an ihren damaligen Mobilisierungszyklus anknüpfen - oder besser noch weitgehendere Formen entwickeln.

Von Simon Poelchau
Prekariat

Brüchiges Leben, brüchige Arbeit

Wie hängen prekäre Jobs, Liebe und Gesundheit zusammen? Die Soziologinnen Christine Wimbauer und Mona Motakef widmen sich dieser Frage - und dem Zahlungsmittel »Anerkennung«.

Von Inga Dreyer
Denver

Danke, ZDF!

Extremismus im »Tal der Ahnungslosen« - und Demokratie dank Westfernsehen? Eine aktuelle Studie Marburger Wissenschaftler zeigt, was passieren kann, wenn Statistik auf solide Vorurteile trifft.

Von Mandy Tröger
Quilombolas

Bedrohte Lebensweise

Die Quilombolas sollten schon einmal umgesiedelt werden. Nun droht die erneute Vertreibung. Sie wehren sich gegen die Erweiterung einer Raketenbasis in Alcântara auf ihrem Land.

Von Peter Steiniger
Brasilien

Auf Bolsonaros Abschussliste

Die Nachkommen geflohener Schwarzer Sklaven kämpfen in Brasilien um ihre Dörfer. Die Pläne zur Erweiterung der Raketenbasis Alcântara bedrohen die afrobrasilianischen Gemeinschaften.

Von Peter Steiniger

Der Erfolg der Geschlechter

Lange haben sich die Evolutionsbiolog*innen darüber die Köpfe zerbrochen, wie es kam, dass sich auf der Erde die sexuelle Fortpflanzung durchsetzte. Denn die asexuelle Variante ist wegen ihrer deutlich höheren Reproduktionsrate und der Energieersparnis dank unnötiger Pa...

Von Ingrid Wenzl
Seegras

Die Vielfalt der Klone

Biologisch gesehen müssten manche Seegrasarten oder Korallen längst ausgestorben sein, vermehren sie sich doch als Klone. Mangels genetischer Variation könnten sie sich kaum an an verändernde Umweltbedingungen anpassen. Doch es zeigt sich, dass Seegrasklone vielfältiger sind als gedacht.

Von Ingrid Wenzl

Planetengeburt im »Knick«

Forscher haben bei einem Stern in 520 Lichtjahren Entfernung deutliche Hinweise auf die Geburt eines Planeten entdeckt. In einer dichten Scheibe aus Staub und Gas fanden die Astronomen eine markante Spiralstruktur mit einem »Knick«, wie die Europäische Südsternwarte (ES...