Ratgeber

Halbierte Nachtzuschläge zulässig

Nachtarbeiter in der Lebensmittelindustrie bekommen unterschiedliche Zuschläge. Bei Schichtarbeitern ist das nicht rechtens, entschied das Bundesarbeitsgericht.

Keine Mietminderung möglich

Mieter müssen im Normalfall auch dann die volle Miete zahlen, wenn sie sich durch Baulärm in der Nachbarschaft gestört fühlen.

Wie viel Haus kann man sich leisten?

Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts. Gerade wenn die Frage steht: Ist das Haus oder ist die Wohnung finanzierbar?

Gesetzesänderungen treten 2021 in Kraft

BEG, GEG, WEG, EEG - in den letzten Wochen wurden viele Gesetzesänderungen und Neuregelungen beschlossen, die Ende 2020 und Anfang 2021 in Kraft treten. Ein Nachtrag, für Haus- und Wohnungsbesitzer.

Lesbische Paare nicht diskriminiert

Mit einer Ausnahmeregelung von Bund und Ländern beim Adoptionshilfegesetz bleibt lesbischen Eltern mit leiblichen Kindern eine zusätzliche Benachteiligung erspart.

Von Bettina Markmeyer

Der Arbeitsplatz am Küchentisch absetzbar

Das Homeoffice können Arbeitnehmer von der Steuer absetzen, und zwar mit fünf Euro pro Tag. Allerdings hat der Gesetzgeber auch einige Hürden vorgesehen. Was ist für die Steuererklärung 2020 wichtig?

Von dr. rolf sukowski

Dürfen Temposünder in die Rohmessdaten einsehen?

In Bußgeldverfahren wegen Tempoverstößen haben Verteidiger grundsätzlich Anspruch auf Zugang zu allen relevanten Informationen, auch wenn sie nicht in Gerichtsakten aufgenommen wurden.

Immer wieder Abzocke von Notdiensten

Meist passiert es zur Unzeit, am Wochenende oder am Feiertag: Ein Rohrbruch setzt die Wohnung unter Wasser. In dieser Situation wird schnell ein Notdienst gerufen.

Kfz-Steuerreform

Neues Jahr, neue Gesetze und neue Regelungen - ein Nachtrag zu den wichtigsten Änderungen im Straßenverkehr.

Was die Coronavirus-Impfverordnung besagt

Im Allgemeinen können Arbeitgeber eine Impfung nicht einseitig im Wege des Direktionsrechts anordnen. Aber es gibt Ausnahmen. Mehr im nd-ratgeber. Weitere Themen: DDR-Rente, Homeoffice, Heizung, Notdienste...

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Diese Ausgabe des nd-Ratgebers ist die letzte im Jahr 2020 und zugleich auch eine besondere. Denn wie in jedem Jahr treten mit Beginn eines neuen Kalenderjahres zahlreiche gesetzliche Änderungen und viele Neuregelungen in Kraft. Für die Verbraucherinnen und Verbrau...

Minimaler Rentenanstieg vermutlich nur im Osten

Nach den Prognosen der Deutschen Rentenversicherung und dem aktuellen Datenstand werden im Jahr 2021 die Renten nur im Osten voraussichtlich minimal um 0,7 Prozentpunkte steigen, im Westen bleiben sie unverändert.

Mindestlohn und Minijobs

Mindestlohn: 9,50 Euro ab 2021 Pflicht Der gesetzliche Mindestlohn steigt ab 1. Januar 2021 von derzeit 9,35 Euro auf 9,50 Euro pro Stunde. Zum 1. Juli 2021 wird er noch einmal um weitere 10 Cent auf 9,60 Euro pro Stunde steigen. Seit dem 1. Januar 2018 gilt de...

Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung

Renten- und Arbeitslosenversicherung Die monatliche Beitragsbemessungsgrenze West steigt ab Januar 2021 von 6900 Euro auf 7100 Euro (85 200 Euro jährlich). In Ost liegt die Grenze bei 6700 Euro im Monat (2020 waren es 6450 Euro). Jährlich sind das 80 400 Euro. Bis z...

Regelsätze nur geringfügig höher

Wer Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II bezieht, bekommt ab 1. Januar 2021 monatlich geringfügig mehr Geld. Im Detail sieht das so aus:- Alleinstehende/Allein-stehende 446 Euro (+14)- Paare/Bedarfsgemein-schaften 401 Euro (+12)- 18- bis 24-Jährige im Elternhaus 357 Eur...

15 Euro mehr beim Kindergeld und 20 Euro beim Kinderzuschlag

Ab Januar 2021 steigt das Kindergeld um 15 Euro pro Kind. Gleichzeitig werden die Kinderfreibeträge erhöht. So sieht es das Zweite Familienentlastungsgesetz vor. Danach bekommen Eltern für das erste und zweite Kind 219 Euro (bisher 204 Euro) pro Monat und für das d...

Trennungskinder werden stärker bedacht

Getrennt lebende Väter und Mütter müssen ihren Kindern mehr zahlen. Ab 1. Januar 2021 haben Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres Anspruch auf 24 Euro mehr pro Monat. Der Mindestunterhalt beträgt dann 393 Euro (2020 waren es 369 Euro). Bei den Sieben- bis ...