Gewissen in Aufruhr

Gewissen in Aufruhr

DEFA-Filmklassiker

Gegen den Wehrmachtsbefehl hatte der Kampfkommandeur der Stadt Greifswald, Oberst Rudolf Petershagen, 1945 die Stadt kampflos der sowjetischen Armee übergeben, war dafür von den Nazis zum Tode verurteilt, aber von den Sowjets gerettet worden. Er kehrt erst in den Osten zurück, geht dann in den Westen, um gegen die Remilitarisierung in der BRD zu kämpfen, wird wieder verhaftet, misshandelt, erpresst, verurteilt, für vier Jahre ins Kriegsverbrechergefängnis Landsberg, dann ins Zuchthaus Straubing gebracht. Ihm wird angeboten, freizukommen, wenn er Aggressionsabsichten der DDR nachzuweisen hilft, um die Aufrüstung der Bundesrepublik zu legitimieren. Er lehnt ab. Nach seiner Entlassung kehrt er, gesundheitlich geschädigt, in die DDR zurück.

Die Autobiografie von Rudolf Petershagen wurde 1957 veröffentlich und war sehr erfolgreich. Der Film lief - zufällig - wenige Tage nach dem Mauerbau und bekam dadurch besondere Brisanz. »Gewissen in Aufruhr« etablierte die später häufig verwendete Form des Fernsehromans. In der ARD liefen wenig später nur drei Folgen; die beiden, die in der BRD spielten, wurden weggelassen.

Regie: Günter Reisch und 
Hans-Joachim Kasprzik

Mit: Erwin Geschonneck (Oberst Ebershagen), Inge Keller, Harry Hindemith, Kurt Wenkhaus, Ruth Kommerell, Fred Düren, Hanjo Hasse, Eva-Maria Hagen u.v.a.
Laufzeit ca. Min., s/w
3 DVDs

Preis: 29.99 Euro

  • Laufzeit: 372 Minuten
  • Produktionsjahr: 1961
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