Stella

Literaturverfilmung des Fernsehens der DDR nach Johann Wolfgang von Goethe

Der Offizier Fernando hat seine Ehefrau Cäcilie ohne Abschied, ohne Scheidung für die junge Baronesse Stella sitzen lassen. Später verlässt er auch Stella über Nacht und zieht in den Krieg. Cäcilie lernt Stella kennen. Ohne zu verstehen, wie ihre Schicksale bereits verbunden sind, werden die Leidensgenossinnen Freundinnen. Als Fernando aus dem Kriegzurückkehrt, trifft er im Haus seiner Geliebten Stella auch die Ehefrau Cäcilie und ihregemeinsame Tochter. Nun ist guter Rat teuer. Cäcilie hat den rettenden Einfall.

Als Johann Wolfgang von Goethe 1775 in Stella – Ein Schauspiel für Liebende die
revolutionäre Idee aufblitzen lässt man könne auch in einer Dreiecksbeziehung glücklich werden, waren seine Zeitgenossen schockiert. Es folgten ein Eklat und sogar Aufführungsverbot. Die moralischen Proteste waren so gewaltig, dass Goethe dreißig Jahre später in einer überarbeiteten Version sein Stück tödlich enden ließ: Fernando erschießt sich, Stella vergiftet sich.

Stella schreibt Goethe vor dem Hintergrund der nach einem halben Jahr wieder gelösten Verlobung mit der 16jährigen Lili Schönemann.
Stella: Alles um Liebe war die Losung meines Lebens. (Gravur in Goethes Siegelring)

Produktionsland: DDR-TV-Archiv
Regie: Thomas Langhoff
Dramaturgie: Alfried Nehring
Personen und ihre Darsteller:
Jutta Hoffmann (Stella), Jutta Wachowiak(Cäcilie), Michael Gwisdek (Ferdinand ), Christine Rühlmann, Bärbel Bolle, Horst Lebinsky, Jürgen Holtz, Fritz Marquardt, Erich Brauer sowie Christine Steincke, Sascha Lujewski.

1 DVD

Preis: 14.99 Euro

  • Laufzeit: ca. 100 Minuten
  • Produktionsjahr: 1982
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