Tankstelle für Verlierer

Gespräche mit Gerhard Gundermann. Eine Erinnerung

Gundi Gundermann: ein Original des deutschen Ostens. Morgens dirigierte er den Bagger, abends malträtierte er die Gitarre. Gundi arbeitete in einem Lausitzer Tagebau, seine Biografie spiegelt auf nahezu abenteuerliche Weise DDR-Geschichte: FDJ-Liedermacher, Offiziersschüler, Hilfsarbeiter, IM Grigori, SED-Ausschluss.

Gerhard Gundermann, geboren 1955, im Osten Deutschlands ein Sänger mit Kultstatus, starb im Juni 1998. Über 20 Jahre arbeitete er im Braunkohlebergbau - und sang. Romantisch-rauhe Lieder, aufsässigen Rock. Lieder von der Schwere und dem Sinn der Arbeit, von gefährdeter Natur und rebellischem Gewissen gegen Endstand, Notstand, Stillstand. Der Journalist Hans-Dieter Schütt hat den Sänger mehrfach interviewt - so entstanden Erinnerungen an einen großartigen Menschen und Künstler, der unvergessen ist. Gundermann wollte mit seinen Liedern jedem Menschen Mut machen. Wie?

»frag mich nicht wie /
frag mich nicht wann /
s ist doch nurn lied /
aber mitm lied /
fang ich erst mal an«.

Weiterlesen:
Ein Lachen, eine Träne, ein Schlag in die Fresse
Ein Film porträtiert den Baggerfahrer und Liedermacher Gerhard Gundermann

Preis: 12.00 Euro

  • Autor/in: Schütt, Hans-Dieter
  • Verlag: Dietz Verlag Berlin GmbH
  • Format: broschürt 174 Seiten
  • Erscheinungsjahr: 2018
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