Das Zigeunerlager zieht in den Himmel

Die Verfilmung einer Erzählung von Maxim Gorki durch den moldawischen Regisseur Emil Loteanu 1976. Um 1900 an der österreichisch-ungarischen Grenze in Bessarabien versuchen Zigeuner, gestohlene Pferde über einen Pass zu schmuggeln. Beim Zusammenstoß mit Gendarmen wird Sobar, einer der Pferdediebe, verwundet. Rada, eine junge Zigeunerin, heilt ihn mit Kräutern und verschwindet. Fasziniert von ihrer Schönheit, begibt sich Sobar auf die Suche nach seiner Lebensretterin. Es gibt ein Wiedersehen zwischen den beiden. Rada verliebt sich in Sobar, aber sie will keinem Mann ihre Freiheit opfern. Währenddessen rücken die Gendarmen an. Als Rada und Sobar erneut aufeinandertreffen, willigt sie in eine Heirat ein. Unter einer Bedingung: er soll in aller Öffentlichkeit vor ihr niederknien und ihre Hände küssen. Er verweigert diese Geste der Demut, es kommt zu einer Tragödie. In seiner Opulenz an Bildern und Musik erscheint der Film wie ein Vorläufer der Werke von Emir Kusturica.

UdSSR, 1 DVD, FSK 12

Preis: 16.00 Euro

  • Laufzeit: 96 Minuten
  • Produktionsjahr: 1976
Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann teilen Sie ihn doch mit anderen

Ähnliche Artikel im nd-Shop: