Beethoven und das Glück

Friedrich Dieckmann erkundet die gelebten Hinter- und Abgründe, aus denen Beethovens Musik erwuchs. Ein von Taubheit geschlagener Komponist, der in der Unglückszeit der Napoleonischen Kriege sein Glück in noch nie gehörten Klängen findet. Mit Feingefühl und Präzision liest Dieckmann Partituren wie Gedichte, auf der Gedankenhöhe Adornos, doch mit der Leichtigkeit eines Geschichtenerzählers. Auf dem Cover es Buches findet sich ein seltenes Beethoven-Porträt von Moritz von Schwind, das den üblichen Klischee-Bildern des „heroischen“ Musikers widerspricht. Der Autor geht daher eingangs der Frage nach, wie der Komponist tatsächlich aussah, wie er seinen Zeitgenossen erschien. Friedrich Dieckmann, 1937 in Landsberg an der Warthe geboren, lebt seit 1963 als freier Schriftsteller in Berlin. Mitglied u.a. des PEN, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Sächsischen und der Berliner Akademie der Künste. Der Berliner Maler, Grafiker und Filmemacher Strawalde bereichert den Band, der eine neue Essay-Reihe eröffnet, mit freirhythmischen Zeichnungen, die selbst Kompositionen sind.

Preis: 18.00 Euro

  • Autor/in: Friedrich Dieckmann
  • Verlag: quartus
  • Format: kartoniert 128 Seiten
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