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nd-filmclub: Verzeiht, dass ich ein Mensch bin. Friedrich Wolf. Fragen an seine Kinder. Erinnerungen von Zeitgenossen. (DFF 1988, 92')

Geschichte und Geschichten im Spiegel der DEFA-Filme

Regie: Lew Hohmann, Drehbuch: Klaus Wischnewski, Christiane Mückenberger, Lew Hohmann, Kamera: Werner Kohlert, Musik: Ulrich Thiem

Der renommierte Dokumentarfilmregisseur Lew Hohmann drehte für das DDR-Fernsehen ein Porträt des deutschen Dichters und Arztes Friedrich Wolf aus der Sicht seiner sieben Kinder: Lukas, der mit seiner Schwester nach Amerika auswanderte, Markus, der Chef des DDR-Geheimdienstes wurde, sein Bruder Konrad, der in Babelsberg Spielfilme inszenierte, Lena, die in Moskau blieb, Katrin, die es immer wieder nach Kuba zieht, und Thomas, der als Kernphysiker arbeitet. Ein Film, der den Weltverbesserer Friedrich Wolf mit intimer Kenntnis und kritischem Respekt beschreibt und den Versuch unternimmt, sein soziales und künstlerisches Programm einzuordnen. Der Film löste damals heftigen Widerspruch der SED-Führung aus, weil Markus Wolf im Interview unbequeme Wahrheiten über die Stalin Zeit aussprach.

Gesprächspartner: Lew Hohmann

Infos zum Termin
19. Dezember 2018 , 18:00 Uhr
Kino TONI am Antonplatz
Antonplatz 1, 13086 Berlin
Der Termin wurde eingestellt von der Redaktion neues deutschland
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