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Keine Alternative! Die politische Rechte und die Wohnungsfrage

Der Berliner Landeswahlkampf wird sich vermutlich, wie der letzte, viel um die Wohnungsfrage drehen. Wie sich linke und wirtschaftsliberale Konzepte unterscheiden, ist vielen Wählerinnen und Wählern bewusst. Was für eine Position nehmen aber rechtspopulistische Kräfte in dieser stadtpolitischen Auseinandersetzung ein?

Die AfD tritt gerne als angeblicher Anwalt der „kleinen Leute“ auf. Gerade in der Mieterstadt Berlin, in der 85% zur Miete wohnen, hieße dieses: Schutz von Mieter*innen vor den Exzessen des Mietmarkts. Guckt man in die AfD-Broschüre „Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung“ fällt aber auf, dass sich dort gegen Mieterschutzinstrumente wie Mietpreisbremse, Mietendeckel oder Milieuschutzgebiete ausgesprochen wird. Gleichzeitig gibt es Berichte von Spenden an die Rechtsaußen-Partei von Finanziers, die ihr Geld mit Immobiliengeschäften gemacht haben.

Unsere Referentin Corinna Hölzl (Stadtforscherin am Geographischen Institut der HU-Berlin) wird über rechtspopulistische Vorstellungen im Themenfeld Wohnen, Mieten und Stadtentwicklung in Berlin berichten, Dr. Gerd Wiegel (Mitherausgeber von Rechtspopulisten im Parlament. Polemik, Agitation und Propaganda der AfD) spricht darüber, was die angebliche „Alternative“ im Bundestag für eine Wohnungspolitik fordert.

Moderation: Fabian Kunow (Helle Panke e. V.)



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08. April 2021, 19:00 bis 21:00 Uhr
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